GEDANKEN

Kinofilm: Hope for All

5.000 – 10.000 Liter Milch muss eine Milchkuh in der heutigen Zeit pro Jahr geben. In den 50er Jahren waren es etwa 640 Liter im Jahr. Zahlen wie diese sollten eigentlich schon ein Alarmsignal für uns sein. Aber um die Menschen wirklich wachzurütteln, braucht es mehr als ein paar nackte Zahlen. Viele verschließen die Augen und interessieren sich nicht dafür, wie ihr Schnitzel auf den Teller gelangt. Genau deswegen, sind Filme wie Hope for All wichtig. Am Dienstag war ich in Berlin auf der Premiere und obwohl ich schon seit über zwei Jahren vegan lebe, viel Tierleid gesehen und gehört habe, beschäftigen mich die Bilder und Aussagen des Films auch noch Tage danach.

Zu Beginn wird darauf aufmerksam gemacht, welche Auswirkungen unsere Ernährung auf die Umwelt hat. Danach werden einige Menschen gezeigt, die an Krebs, Diabetes oder auch Herz-Kreislaufproblem litten. Durch verschiedene kurze Interviews wird deutlich, dass die rein pflanzliche Ernährung, diese Krankheiten lindern und sogar heilen kann. Es ist nicht mehr zu verheimlichen, dass eine Verbindung zwischen westlichen Ernährungsgewohnheiten und bestimmten Zivilisationskrankheiten besteht. Die positiven Auswirkungen auf die Menschen in Hope for All, durch eine pflanzliche und ausgewogene Ernährung, sind deutlich erkennbar. Viele Menschen glauben nicht daran.

Auch im Kino saß ein Pärchen neben mir, das sich die ersten 25 Minuten über den Effekt der veganen Ernährung auf die Gesundheit köstlich amüsiert hat. Leider sind sie dann aufgestanden und gegangen und haben den Teil über die „Produktion“ ihres Steaks und ihrer Salami verpasst. Ich wette, da wäre ihnen das Lachen vergangen. Warum werden eigentlich die Aufnahmen aus Massentieranlagen und Schlachthäusern nicht gezeigt? Warum verschließen diese „Produktionsanlagen“ ihre Türen, wenn man mit einer Kamera kommt? Wie Pommes und Erbsen produziert werden, wird doch auch nicht verheimlicht? Was haben sie zu verstecken? Warum ertragen Menschen, die Fleisch essen diese Bilder nicht? Das wird auch in Hope for All deutlich. Denn die Bilder sind grausam, aber man darf auf keinen Fall wegschauen und muss darauf aufmerksam machen! Es muss sich was ändern – und jeder Einzelne kann das! Das ist auch die Botschaft von Hope for All. Dieser Film zeigt Lösungswege und macht uns Hoffnung auf eine bessere Welt, in der wir die Natur und die Tiere respektieren, in der Werte wie Mitgefühl und Würde wichtig sind. Jeder kann dazu beitragen, mit jedem kleinen Schritt!

Jetzt habe ich nur noch eine Bitte an Dich: Teile diesen Beitrag oder den Trailer. Denn das Problem ist, dass sich nur Menschen, die sich eh schon mit ihrer Ernährung beschäftigen und denen bewusst ist, wie die Tiere leiden, sich Filme wie Hope for All anschauen. Ob im Freundes– und Familienkreis oder über soziale Netzwerke – gemeinsam müssen wir darauf aufmerksam machen, es muss sich endlich etwas ändern!

Kinostart: 12.05.2016
Termine und Kinos: http://www.hopeforall.at/termine/
Facebook Page: http://www.facebook.com/HopeForAllDerFilm

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Ein Kommentar zu „Kinofilm: Hope for All

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